• enaio® blueline Releases

    Mobiler. Flexibler. Performanter.

Ab dem 17. September 2018 ist die neue Version 9 von enaio® blueline verfügbar. Bei diesem Update haben wir den Schwerpunkt auf die Anpassung bewährter Architekturen sowie die Umstellung der verwendeten Frameworks und Drittanbietersysteme auf neue Technologien, Algorithmen und Versionen gelegt. Erfahren Sie mehr zu neuen Features, Komponenten und Updates rund um die bewährte ECM-Lösung von OPTIMAL SYSTEMS. 

Webclient als Tablet-App

Webclient als native Tablet-App für iOS und Android

enaio® mail-storage (EMS)

Die moderne E-Mail-Verarbeitung als Microservices-Komponente

Masken im Webclient

Vereinheitlichung der Indexmasken für die enaio® clients 

Optimiertes Sicherheitssystem

Rechtegruppen Add-on 2.0 und Ordnerfelder in Dokumentenklauseln

Office-Anbindung des Webclients

Electron Framework für Überwindung der Browser-Sandbox

Technische Verbesserungen

Windows API, Mehrsprachigkeit, Volltext-Engine und Microservices

Neue Funktionen in den Trefferlisten

Autofokus, MIME-Type, Einfrieren von Spalten und Mehrfachsortierung

Webclient als Tablet-App

Der Webclient wird als native Tablet-App für iOS und Android mit der Freigabe der enaio® blueline Version 9.0 angeboten. Unter Verwendung des Cordova-Frameworks ist es möglich, den enaio® blueline Webclient 1:1 als App zur Verfügung zu haben. Die Apps können aus dem App Store bzw. Google Play Store heruntergeladen werden. Auch MDM wird unterstützt.

Da die Codebasis des Webclients sowie der iOS-/Android-Apps gleich ist, besteht zwischen allen Apps (web-only, Electron Windows Desktop und Android/iOS) eine weitestgehende Funktionsgleichheit. Bei jedem Service Pack oder Hotfix werden alle Plattformen gleichzeitig aktualisiert.

Der Content vom Webclient kann dabei direkt in das Dateisystem des Tablets heruntergeladen werden, entweder als PDF oder im Originalformat. Auch Links in E-Mails oder anderen Dokumenten, die auf ein Dokument in enaio® verweisen, können in der App geöffnet werden.

Die Funktionen zum Auschecken von Dokumenten und deren Bearbeitung mit Programmen des gerätespezifischen Betriebssystems sowie für das anschließende Einchecken sind ebenfalls vorhanden – vorausgesetzt, das Gerät ist online. Äquivalent zum web-only Client unterstützen die Apps darüber hinaus die Workflowbearbeitung.

Die Bedienmetaphern sind der Touchoberfläche entsprechend angepasst, so dass ein reibungsloses Arbeiten gewährleistet ist.

Kurzum: Die Tablet-Apps von enaio® ermöglichen ein komfortables Arbeiten mit und Bearbeiten von Dokumenten – jederzeit und überall.

Masken im Webclient

Die bisherigen Versionen des enaio® webclient und enaio® client verwendeten für die Indexmasken unterschiedliche Platzierungsalgorithmen zur Positionierung der Maskenfelder und Label. Dieses Verhalten wurde nun im enaio® webclient angeglichen.

Ab der Version enaio® 9.0 zeigt der enaio® webclient die Indexdatenmasken so an, wie sie im grafischen Editor vom Systemverantwortlichen entworfen wurden.

Da die Tablet Apps und auch der Desktop Webclient technologisch auf dem webclient basieren, präsentieren auch diese Clients die Indexdatenmasken auf gleiche Weise. Dies erleichtert dem Anwender den Wechsel zwischen den Clients, wenn der Anwender ein anderes Gerät nutzt.

Um die Indexdatenmasken im enaio® webclient im entsprechenden Design präsentieren zu können, müssen sie den Designrichtlinien der Webclient-Masken entsprechen. Im Wesentlichen ist hier auf die Mindestabstände zwischen den Controls zu achten. Die Controls dürfen zudem nicht übereinandergelegt werden.

Die Designrichtlinien werden zukünftig auf unserer Dokumentations-Seite zur Verfügung gestellt. Sollten sich die Masken im Projekt nicht schnell genug an die Designrichtlinien anpassen lassen, kann temporär der alte Platzierungsalgorithmus im enaio® webclient aktiviert werden.

Office-Anbindung des Webclients 

Zur Anbindung des Webclients an das Betriebssystem bzw. an Office muss die Sandbox des Browsers überwunden werden. Bei enaio® blueline haben wir uns zur Überwindung der Sandbox des Electron Frameworks bedient.

Das Framework bewirkt, dass der Webclient als EXE lokal auf dem Rechner ausführbar ist. Die EXE beinhaltet ein Webcontrol und den Webclient Skriptcode sowie Anbindungsmöglichkeiten an das Betriebssystem des Rechners. Der Download erfolgt entweder aus dem Browser-Webclient oder administrativ als MSI. Die Installation ist ohne administrative Rechte möglich, und der automatische Aktualisierungsprozess bei Feature- oder Fehler-Patches sorgt dafür, dass Sie immer auf dem neuesten Stand sind. Da die gleiche Codebasis sowohl im Electron Webclient als auch Browser Webclient verwendet wird, besteht zwischen beiden weitestgehende Feature-Gleichheit.

Die Anbindung der Office-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint sowie die Anbindung an das Outlook NG von enaio® blueline sind vorhanden und ermöglichen die Neuerstellung von Dokumenten aus Office, die Ablage in enaio® blueline, Check-in und Check-out von Office-Dokumenten, die Standortöffnung von enaio® blueline-Dokumenten aus Office oder Outlook sowie die Neuablage von E-Mails aus Outlook an einem offenen Standort.

Ein Vorteil, den die Verwendung von Electron mit sich bringt, ist die Möglichkeit, die Offline-Fähigkeit von enaio® blueline zu realisieren. Wir arbeiten zur Zeit daran und liefern diese demnächst in einem ServicePack.

Neue Funktionen in den Trefferlisten im RichClient

Autofokus

Sie können entscheiden, auf welche Liste (links der Registerbaum, rechts die Trefferliste) der Fokus beim Öffnen eines Standortes liegen soll. Beim bisherigen Default liegt der Fokus auf der Trefferliste. Der Fokus bewirkt, dass die entsprechende Ansicht direkt mit den Cursortasten bedient werden kann.

Der MIME-Type

Der MIME-Type der Objekte ist jetzt in den Trefferlisten mit entsprechendem Icon darstellbar, so dass man sofort erkennen kann, ob es sich beispielsweise um ein JPEG, TIF, Powerpoint-Präsentation, Exceltabelle oder um ein anderes Dateiformat handelt.

Einfrieren von Spalten

Eine Indexspalte kann, ähnlich wie in Excel, fixiert werden, so dass sämtliche Spalten links der fixierten Spalte sichtbar bleiben, während die Spalten rechts der fixierten Spalte weiterhin verschiebbar sind. Diese Funktion ist nützlich bei sehr breiten Trefferlisten.

Mehrfachsortierung

Wurde eine Spalte nach einem Kriterium sortiert, so können ab der 9.0 auch weitere Spalten über einen Tastaturbefehl zusätzlich sortiert werden.

  • „Innovative Technologien für höhere Benutzerfreundlichkeit, mehr Mobilität für flexibleres Arbeiten: Die Version 9.0 von enaio® blueline ebnet den Weg in die Zukunft des modernen Enterprise Content Managements.“

    Dr. SIlke Widera
    Direktorin Produkt Management
    OPTIMAL SYSTEMS

EMS – enaio® mail-storage

In der blueline 9.0 steckt unser neuer enaio® mail-storage (EMS) – ein Microservice, der im Service Manager läuft und im Hinblick auf die Umstellung von enaio® blueline auf eine moderne Microservices-Architektur von großer Bedeutung ist.

Zu den Zielen und Vorteilen, die wir mit dem EMS verbinden, gehören die Konsolidierung der E-Mail-Verarbeitung in einer Komponente sowie die konsistente E-Mail-Verarbeitung über alle Komponenten hinweg. Egal woher die E-Mail kommt – die Art und Weise ihrer Verarbeitung ist dieselbe.

Die Umstellung auf EMS bedeutet, dass der Client die E-Mails nicht mehr selbst ablegt, sondern diese Aufgabe der EMS übernimmt. Der Client öffnet die E-Mails nun extern.

Für den neuen Service ist das Digestfeld zwingend notwendig. Legt man neue Mail-Objekttypen im Editor an, ist dieses Feld bereits vorhanden. Bereits existierende Mail-Objekttypen müssen hingegen im Projekt angepasst werden. Die anschließende Anpassung des Datenbestandes passiert automatisch durch den EMS. In einem nächtlichen Batch werden leere Digestfelder auf vorhandenen Mailobjekten aktualisiert. Der Zeitpunkt, zu dem dieser Update-Prozess läuft, ist konfigurierbar.

Die Umstellung der Mailablage auf den EMS ist ein Schritt zum Ziel, in der Zukunft mit Cloud-Anwendungen wie O365 kommunizieren zu können.

Optimiertes Sicherheitssystem I / Rechtegruppen Add-on 2.0

Bisher war es möglich, für Benutzergruppen Controls auf Textfeldern der Indexdatenmasken zu platzieren und eine entsprechende Rechteklausel „feld in #RIGHTGROUP#“ zu setzen. Bei umfangreicher Verwendung dieser Funktion wurden sehr große SQL-Statements vom enaio®- System erzeugt, die signifikante Einbußen der Performanz nach sich zogen. Dieser Effekt wurde zusätzlich verstärkt, wenn Benutzer vielen Gruppen zugeordnet waren und die Gruppennamen aufgrund einer Lesbarkeitsanforderung aus vielen Zeichen bestanden.

In der enaio® blueline Version 9.0 wurde dieser Mechanismus komplett umgestellt. So wurde ein neuer Feldtyp eingeführt, der nur für die Verwendung in Rechtegruppenklauseln vorgesehen ist. Zusätzlich wurden bei diesem Feldtypen Datenhaltung und Statementgenerierung vollständig umgestellt und optimiert. Damit konnten extreme Performanzgewinne bei Suchanfragen und Berechtigungsüberprüfungen in diesen Systemen erreicht werden. Tests haben belegt, dass nun einzelne Statements anstatt 4 s nur noch 58 ms benötigen.

Für das Updateszenario steht ein zweistufiger Updatemechanismus per automatischer Aktion zur Verfügung. Durch die Zweistufigkeit wird eine geringe Systemdowntime bei der Umstellung großer Datenbestände erreicht, die sich positiv auf den Updateprozess auswirkt.

In der ersten Stufe, die im laufenden Betrieb vorgenommen werden kann, werden die Daten der bisherigen Felder (sofern sie vom Admin für die Konvertierung vorgesehen sind) migriert. In der zweiten Stufe, die unbedingt eine Downtime des Systems benötigt und in der weder Benutzer arbeiten noch Importe auf das System laufen dürfen, wird gezielt der seit Schritt 1 neu aufgelaufene Datenbestand migriert. Anschließend wird die Feldkonvertierung in der Objektdefinition vorgenommen. Ob und wann Felder einzelner Objekttypen auf diese in den neuen Feldtypen konvertiert werden sollen, liegt allein in der Entscheidung des Systembetreuers. Ein gleichzeitiger Einsatz sowohl der alten als auch der neuen Rechtegruppenfelder im System ist möglich.

Voraussetzung für das neue Rechtegruppenfeld ist der mit der Version enaio® 8.50 eingeführte neue Klauselmodus des Sicherheitssystems.

Optimiertes Sicherheitssystem II / Ordnerfelder in Dokumentenklauseln

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, in Rechteklauseln auf Registern oder Dokumenten auch die Felder des Ordners, in dem die Objekte liegen, zu verwenden. Dazu gibt es ebenso im neuen Klauselmodus die Möglichkeit, Klauseln per neu eingeführtem Befehlswort „FOLDER“ auf den Ordner zu beziehen. Eine Klausel „FOLDER(feld1 = ‘xyz‘)“ in einem Dokumentenrecht bezieht sich auf das Indexdatenfeld „feld1“ des jeweiligen Ordners, in dem das Dokument liegt.

Liegt das Dokument in mehreren Standorten, werden immer alle Standorte zur Rechteauswertung herangezogen. Sobald ein Standort den Zugriff auf das Dokument erlaubt, gilt diese Erlaubnis auch für das Dokument an anderen Standorten.

Durch eine Kombination beider Neuentwicklungen ist eine gezielte, performante und benutzergesteuerte Rechtesteuerung auf dem Datenbestand des enaio®-Systems sowohl für einzelne Objekte als auch für große Objektbäume möglich.

  • „In dieser Version bündeln wir unser technisches Know how und unsere ECM Expertise und machen enaio® blueline fit für Ihre aktuellen und zukünftigen Anforderungen.“

    Andreas Kamp
    Product Owner
    OPTIMAL SYSTEMS

Technische Verbesserungen

Mit der Version enaio® 9.0 wurde wieder viel Arbeit in die Produktplattform enaio® blueline und dabei  vor allem „unter der Haube“ in technische Modernisierungen gesteckt, um die Plattform auch in der Zukunft technisch brillant zu halten.

Sämtliche C++ basierten Client- und Serverkomponenten (richclient / admins / editoren) wurden auf die neueste Version der Microsoft Windows API umgestellt, und wir entwickeln diese mit den neuesten Entwicklungswerkzeugen, die Microsoft zu bieten hat. Dabei haben wir zahlreiche 3rd Party Tools aktualisiert und gegen fortschrittliche Bibliotheken ausgetauscht, um durch den angemessenen Einsatz aktueller Softwarebibliotheken eine möglichst umfassende Feature-Vielfalt zu bieten.

Auch die bisherigen Lokalisierungsmechanismen, die Ihnen mehrsprachige Programme bieten, ist auf den neuesten Stand der Technik angepasst worden. Die Volltext-Engine OSFTS wurde auf die neueste Elasticsearch Version 6.2 aktualisiert. Dies verspricht eine hohe Performance und beste Stabilität.

Zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit von enaio® blueline gehört für uns auch der eingeschlagene Weg, neue Komponenten als Microservices zu implementieren, die auf einfachste und flexibelste Weise im enaio® service manager gehostet und administriert werden können. Mit dieser Version haben wir den enaio® Mailstorage als Microservice zur Verfügung gestellt und erste Schritte unternommen, unseren Rest-Service (OSRest) in Form mehrerer Microservices zu reimplementieren.

Jene Microservices werden in den nächsten Versionen den OSRest Schritt für Schritt als Basiskommunikationsschnittstelle des enaio® webclient ablösen.

Neben diesen Entwicklungen achten wir natürlich darauf, mit jedem enaio®-Update die jeweils neuesten Versionen von JAVA, Tomcat etc. zu integrieren.

Auch freuen wir uns, die PDF-basierte Dokumentenvorschau, die wir nebenbei auf die neueste PDF.JS Version angepasst haben, aus dem BETA-Status zu entlassen und Ihnen als finale Version anbieten zu können.

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