Geringere bürokratische Hürden, eine entlastete Buchhaltung und transparentere Prozesse – immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile der elektronischen Rechnungsbearbeitung und haben ihr Controlling entsprechend auf die neuen Verfahren umgestellt. Das ergab eine Studie des Forschungsinstituts ibi research im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter 300 Unternehmen. (Quelle)

Digitalisierung ja, aber in Maßen

Demnach nutzt inzwischen rund die Hälfte der Unternehmen Rechnungen in elektronischer Form. Neben einem geringeren Papierverbrauch und dem sichtbaren Platzgewinn in den Büros sind zudem auch die Kostenvorteile ein schlagkräftiges Argument für die Umstellung von der analogen auf die digitale Rechnungsbearbeitung: Bei einer Befragung im Rahmen der Studie gaben einige Unternehmen an, man rechne im Rahmen der Einführung digitaler Verfahren mit Einsparungen von 60 % und mehr pro Rechnung

Zugleich existieren weiterhin Vorbehalte, die hierzulande die digitale Revolution in der Wirtschaft erheblich zu bremsen scheinen – vor allem, wenn es um die firmeneigenen Archivierungsprozesse geht: Rund ein Drittel der befragten Unternehmen verweigert sich noch immer einer revisionssicheren Verwahrung der eigenen elektronischen Rechnungen. Dabei sehen die 2015 in Kraft getretenen „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) genau dies vor.

Und es wird nicht bei dieser Verordnung bleiben, denn schon für 2020 hat die EU eine neue Vorschrift geplant: Diese verpflichtet Auftragnehmer von Behörden dazu, ihre Rechnungen – sofern diese einen Gesamtbetrag von 1000 Euro übersteigen – generell in elektronischer Form auszustellen. Bis dahin konkurrieren mit XRechnung und ZUGFeRD aktuell noch zwei Standardformate um die Vorherrschaft im Markt des digitalen Rechnungsaustauschs.

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