Banken und Versicherungen liegen im Branchenvergleich auf der Spitzenposition, Internet der Dinge wird immer populärer, die digitale Transformation zahlt sich aus – das sind die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Digitalisierungsindex Mittelstand 2018. Die Studie wurde vom Research- und Analystenhaus techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt. Sie untersucht seit 2016 den jeweils aktuellen Stand der Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen, aufgeteilt nach einzelnen Branchen.

Digitalisierung als Teil der Geschäftsstrategie

Bereits zum dritten Mal beleuchtet die techconsult-Studie auf Grundlage von 2500 befragten Unternehmen den Status quo der Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Demnach gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg des Digitalisierungsindex zu verzeichnen: von 54 auf 55 Punkte. Bei der Befragung konnten jene Unternehmen 100 Punkte erzielen, die sowohl der Umstellung auf digitale Arbeitsweisen und Services die maximale Relevanz zubilligten als auch besonders zufrieden mit der Umsetzung waren. 2016 lag der Wert noch bei 52 Punkten.

Zudem zeigt die Studie, dass immer mehr mittelständische Betriebe die Digitalisierung als überaus wichtigen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategien betrachten. Bei der Befragung ergab sich ein Zuwachs von drei Prozentpunkten auf 45 % im Vergleich zum Jahr 2017. Dabei sind die positiven Auswirkungen durch alle Branchen hinweg besonders im Hinblick auf die Arbeitsproduktivität spürbar, beispielsweise aufgrund mobiler bzw. cloudbasierter Applikationen, die der abteilungs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit dienen.

Status Digitale Umsetzung (in Prozent)
Quelle: Telekom Digitalisierungsindex

Mit “Internet of Things” zum Umsatzzuwachs

Dabei spielen bei der Auswahl der passenden Technologien nicht nur die digitale Optimierung des Arbeitsplatzes eine Rolle: Einen besonderen Fokus legen viele Mittelstandsbetriebe inzwischen auf das Thema „Internet of Things“: Immerhin 26 % der Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiv damit, 29 % haben es in die Planung aufgenommen – noch vor Big Data, 3D-Druck und Blockchain.

Auffällig ist außerdem: Digital Leader sind im Vergleich zum Durchschnitt aller befragten Unternehmen offenbar deutlich zufriedener mit ihren Unternehmenskennzahlen. Speziell bei den Nennungen „Absatz“ (73 % zu 48 % gesamt), „Umsatz“ (72 % zu 50 %) sowie „Anzahl neuer Ideen und Innovationen“ (70 % zu 45 %) werden die Unterschiede besonders deutlich – hier bewährt sich die Digitalisierung auch aus wirtschaftlicher Perspektive als elementarer Wachstumstreiber.

Zufriedenheit mit Unternehmenszahlen (in Prozent)
Quelle: Telekom Digitalisierungsindex

 Die neue Software soll sich möglichst nahtlos in die gewohnten Arbeitsabläufe einfügen, um den Schulungsaufwand zu minimieren und eine aufwändige Umstrukturierung von großen Datenbeständen zu vermeiden. enaio® von OPTIMAL SYSTEMS glänzt durch vielfältige Erweiterbarkeit (unter anderem mit eigenen Schnittstellen und einer nahtlosen Office-Integration) und passt sich so flexibel den Anforderungen des Einsatzzweckes an.

Wie digital ist Ihr Unternehmen?

Auch bei einer detaillierten Betrachtung des Digitalisierungsgrads in den einzelnen Branchen sind die Diskrepanzen offenkundig. Während Banken und Versicherungen (64 von 100 Punkten) sowie Unternehmen aus dem Bereich Information und Kommunikation (63 Punkte) hier am besten abschneiden, besteht vor allem im Handel (50 Punkte), im Baugewerbe (51 Punkte) sowie im gesamten Dienstleistungssektor (50 Punkte) eindeutig noch Nachholbedarf.

Digitalisierungsindex Mittelstand: Branchenvergleich (in Punkten, max. 100 Pkt. erreichbar)
Quelle: Telekom Digitalisierungsindex

Sollten Sie selbst ermitteln wollen, ob Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung bereits als Pionier durchgeht oder immer noch eher „analogen“ Geschäftspraktiken frönt, können Sie auf der Website benchmark.digitalisierungsindex.de einen sogenannten Self-Check durchführen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf digitalisierungsindex.de.